Es ist viel passiert in den letzten 2 Tagen. Heute bin ich umgezogen, ins katholische Jugenwohnheim und fühl mich mich auch wohl. Das Zimmer ist sehr klein, aber ok. Getroffen habe ich noch niemanden hier, aber das wird dann bestimmt unter der Woche werden. Letzte Nacht, der letzten Nacht im Hostel, ist was witziges passiert. Irgendwie war ein Bett doppelt gebucht und eine ältere Dame, die eine der Doppelbuchungen war hatte sich dann zu einem jungen Burschen ins Bett gelegt, von dem sie dachte, es wär ihr Sohn. Nach 2 Stunden kuscheln hat sie dann aber festgestellt, dass es gar nicht ihr Sohn ist und ist dann eine Bettetage höher zu ihrem Sohn gezogen, der natürlich auch hoch erfreut war.
Nunja, jedenfalls habe ich heute mit dem Seightseeing angefangen. Ich bin mit der baglady zur Fähre gefahren und dann sind wir mit der Fähre nach Staten(nicht staten, sondern staten(also stetten)) Island gefahren und haben vom Schiff aus die Skyline angeschaut, das ist wirklich beeindruckend. Auf der Rückfahrt fühlt man sich wie ein Einwanderer auf der Suche nach dem Glück.
Abends haben sind wir dann glücklicherweise auf irgendeiner Geburtstagsparty von irgendeiner Zeitung gelandet. Total abgefahren. Die Leute sind der Wahnsinn da, man kann es kaum beschreiben, aber der Style überschlägt sich förmlich. Ich glaube langsam geht es mit dem wahren New Yorker Leben los.
Ansonsten werde ich morgen erstmal ordentlich ausschlafen und ein eigenes Zimmer geniessen.
Liebe Grüße